Die Mac & Cheese Bacon BOMB bei S&L

25.04.2017
BBQ Blog
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So oder so ähnlich würde die Zeitungsüberschrift lauten. Wir können aber alle Leser beruhigen, es handelte sich nur einmal mehr um ein BBQ-Projekt: „Mac & Cheese Bacon BOMB“. Hier ist der Name auch gleichzeitig Programm. Makkaroni-Nudeln, Käse und das ganze schön mit einem Bacon-Mantel umgeben. Folgende Zutaten sind verwendet worden:

Man nehme 1,5kg gemischtes Hackfleisch, ca 150 gramm Maccaroni, 160 Gramm Emmenthalter-Käse und viiiiieeeel Bacon (ich habe hier 500 Gramm verwendet). Eine BBQ-Soße und Ahornsirup zum glasieren kann gerne auch noch verwendet werden.

Das Hackfleisch wird mit beliebigen Gewürzen vorbereitet. Ich habe hier einen BBQ-Rub verwendet, der „Boulettengewürz“ heißt. Das Ganze habe ich dann noch drei Stunden zum Durchziehen in den Kühlschrank gestellt. Danach breitet man das Hack (am besten auf Backpapier) in ein großes Rechteck aus und gibt darauf schön geordnet die vorgekochten Nudeln (hier am besten nur maximal al dente kochen, da die Nudeln noch etwas nachgaren).

Nun gibt man darüber den Käse und würzt noch mit etwas Pfeffer aus der Mühle nach.

Das Ganze wird dann schön zu einer Rolle (= Bombe 😊) zusammengerollt und die Ecken werden sauber verschlossen, damit hier beim Grillen kein Käse ausdringen kann. Hier nutzt man den Vorteil, dass man das Hackfleisch auf Backpapier ausgebreitet hat – mit Hilfe des Backpapiers ist man leicht in der Lage, die Masse zu rollen.

Danach bereitet man mit dem Bacon ein schönes Bacon-Netz vor. Dazu werden die einzelnen Bacon-Streifen schön ineinander verwebt. Wenn man fertig ist, hat man einen schönen Bacon-Teppich.

Die Hack-Bombe wird nun in den Speck eingerollt – auch hier ist es hilfreich, den Bacon über das Backpapier abrollen zu können.

Diese wandert dann für ca. 2 Stunden bei etwa 160 Grad indirekter Hitze in den Grill. Wer mag, kann gerne auch noch mit Hilfe einer Smokerbox etwas Raucharoma mit einbringen. Nach 70 Minuten wird das Ding dann schön glasiert, nach weiteren 30 Minuten dann noch einmal.

Wenn dann die Kerntemperatur von 70 Grad erreicht ist – ab auf den Tisch und alle man helfen dann, die Bombe zu „entschärfen“.

Guten Ap(p)-e-tit

SQL-Server 2016/2017: Neuigkeiten für Entwickler

21.04.2017
SQL Server
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Moment mal? Der SQL-Server 2017 ist doch noch gar nicht veröffentlicht! Richtig, noch nicht! Jedoch soll die neue Version noch in diesem Jahr vorgestellt werden. Seit dem 19.04. ist zudem die Community Technology Preview 2 zum Download verfügbar! Im SQL-Server 2016 wurden jedoch einige neue, beachtenswerte Features eingeführt, die es natürlich auch im Nachfolger geben wird.

Einige Neuerungen sind vor allem für Entwickler interessant. Denn egal ob Query Store, Polybase, das Hybrid Feature „Stretch Database“ oder neue Verschlüsselungsmechanismen – spannend sind die Neuerungen allemal. Einige nur „nice-to-have“ andere wiederum wichtig und sogar Sicherheitsentscheidend.

Row Level Security (RLS)

Mit RLS ist eine Filterung und Blockierung auf einzelne Zeilen in einer Tabelle möglich. Man unterscheidet zwischen Filterung (SELECT) und Blockierung (INSERT, UPDATE, DELETE). Dieser Zugriff wird durch ein Sicherheitsprädikat beschränkt, dass vorher über eine Tabellenfunktion angelegt werden muss. So wird bei jeder Ausführung die Prüfung aufgerufen und durch die Sicherheitsrichtlinie erzwungen.

Mit dieser Vorgehensweise ist es ganz einfach möglich auch bestehende Tabellen mit RLS zu aktivieren.

Always Encrypted

Bereits mit älteren SQL-Server Versionen gab es diverse Verschlüsselungsmechanismen. Das Problem hierbei ist, dass diese mittlerweile veraltet sind. Keys werden beispielsweise in der Datenbank gespeichert. Heute, wo mehr und mehr Datenbanken in der Cloud liegen ist das ein Problem. Niemand will die verschlüsselten Daten inkl. des Schlüssel bei einem Anbieter hinterlegen.

Im SQL-Server 2016 hat man dies angepasst und auch im Nachfolger wird weiter an diesem Feature gearbeitet. Alle Daten sind jetzt sofort „on-the-fly“ verschlüsselt! Die Keys liegen außerhalb der Datenbank gespeichert und somit getrennt vom SQL-Server. Dadurch erreicht man u.a., dass der Eigentümer der Daten (z.B. Unternehmen) vom Verwalter der Daten (Cloud) getrennt ist und der Verwalter keine Einsicht auf die Daten hat.

Always Encrypted Assistent

Für die Aktivierung dieses Feature gibt es im SQL-Server einen Assistenten, der bei der Einrichtung hilft.

Stretch Database

Eine Datenbank in die Cloud auszulagern ist eine tolle Sache. Doch nicht jeder ist bereit dazu. Mit Azure bietet Microsoft eine tolle Cloud-Plattform, dies ist jedoch für viele erstmal nur eine Option. Teilweise müssen einige Daten aber auch „On Premises“ verfügbar sein. Das Hybrid-Feature „Stretch Database“ ist genau hierfür geschaffen. Denn damit können Teile einer Datenbank z.B. nach Azure ausgelagert werden.

Das beste Beispiel sind hier die sogenannten „Kaltdaten“ – Tabellen mit Altdaten die nicht gelöscht werden dürfen, die aber auch nicht mehr aktualisiert werden.

Eigentlich ist diese Funktion eine Erweiterung der sogenannten „Linked-Server“-Funktion – seit SQL Server 2016 deutlich verbessert und erweitert. Die Migration passiert vollkommen im Hintergrund und die Daten, die dann in Azure liegen sind immer verfügbar – jederzeit bereit für eine Abfrage. Mit dem „Stretch Database Advisor“ kann eine Datenbank vorher überprüft werden und der SQL-Server gibt Ratschläge, wo es Sinn macht Teile der Datenbank in Azure auszulagern.

Performance, Reporting Services und noch viel mehr

Natürlich gibt es noch viel mehr Features über die es sich zu berichten lohnt. Es wurde spürbar an der Performance-Schraube gedreht, Abfragen können so bis zu 20% schneller sein. Auch hier wird es im SQL-Server 2017 noch einen Schub geben. Die Reporting-Services sind ebenfalls stark überarbeitet worden, zudem ist ein neues Reporting Services Webportal verfügbar.

Wir werden auch weiter über Neuerungen und Funktionen im Bereich SQL-Server berichten. Auch in der neuen SQL-Server Version 2017 wird sich wieder einiges tun und wir werden in diesem Blog wieder über Neuigkeiten berichten.

Haben Sie Fragen? Schreiben oder rufen Sie uns an! Egal ob im unteren Kommentarbereich, per Mail oder per Telefon. Wir sind gerne für Sie da und unterstützen Sie bei Ihrem Vorhaben.

 

#PigData statt #BigData

10.04.2017
BBQ Blog
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Wer sich schon einmal mit dem Grillkosmos auseinandergesetzt hat, kennt die feinen aber wichtigen Schritte von „Bleu“ bis „Well Done“, von „Saftig“ bis zur allseits bekannten „Schuhsohle“ und nebenher macht das Zeitalter der Automatisierung vor keinem Aspekt unseres Alltags halt.

Wie man nun Informatik und die gewisse Affinität, hin zu perfekt gegarten Fleischgerichten verbindet, konnte man vorherige Woche auf unserem Parkplatz erleben. Wobei „Erleben“ vielleicht nicht den passenden Wortlaut darstellt. Denn zu Sehen gab es vorerst nicht viel.

Mittig platziert, zwei lodernde Grills und um sie herum, keine Menschenseele. Als Außenstehender mag dies vielleicht ein seltsames Bild ergeben und der ein oder andere fragende Blick ist sicherlich auch aufgekommen. Was jedoch unter den Hauben vor sich hin schmort ist keinesfalls ohne Aufsicht denn heute ist unsere MoSo Chefkoch.


Man nehme einen Raspberry Pi, gekoppelt mit Grillthermometer und WLAN und schon ist die Überwachung des perfekten Spießbratens gesichert. Der fleißige Administrator kann nun einerseits die sicherheitskritischen Systeme und Netzwerkkomponenten im Blick behalten und nebenbei die Statusgraphen von Spießbraten 1, 2 und 3 verfolgen.

Liegt die Grilltemperatur mal nicht im grünen Bereich, wird automatisch eine Alarmierung nach den konfigurierten Eskalationsschritten generiert und der zuständige Kollege wird dann direkt zum Grill geordert.


Sind die gewünschten Kerntemperaturen erreicht, werden die hungrigen Sundls einfach per Mail oder in dringenden Fällen auch per SMS alarmiert und schon kann der Schmaus beginnen.

Überwachung mal anders, aber frei nach dem Motto: Spricht es? Ist es messbar? Dann ist es überwachbar!

Nachmachen? Hier gibts die Hardware! 

Die AD-Tools

04.04.2017
BusinessSolutions, Project
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Vor einiger Zeit kam ein Kunde auf uns zu, der zwei verschiedene Standorte, mit getrennten ADs (Active Directories) besitzt. Es sollten automatisiert die Benutzer aus der ersten AD als Kontakte in die zweite AD geschrieben werden. Hierzu wollte der Kunde zunächst eine Lösung von Microsoft einsetzen.
Diese war allerdings nicht sonderlich günstig und die Komplexität der Einrichtung hätte zusätzlich einen hohen Aufwand beansprucht. Wir haben uns diesem Problem angenommen und eine auf den Kunden zugeschnittene Konsolenanwendung entwickelt, die durch eine XML-Konfigurationsdatei gesteuert wird. Die Anwendung wird anschließend mit dem Pfad zur Konfigurationsdatei gestartet. Hierdurch ist eine einfache Automatisierung über eine BAT-Datei möglich.

Kurze Zeit später kam ein weiterer Kunde mit einem ähnlichen Problem auf uns zu. Dieser hatte jedoch die Anforderung, die Benutzer mehrerer ADs auf eine deutlich höhere Anzahl weiterer ADs als Kontakte zu verteilen. Dieser Anforderung konnten wir ebenfalls nachkommen.

Funktionsweise der AD-Tools „Transform“

Synchronisation von mehreren ADs

Hierzu mussten wir lediglich die Konfiguration erweitern: Export, Import und die Transformation mussten granularer angepasst werden. Hierdurch werden die verschiedensten Szenarien zugelassen und der Aufwand der Konfiguration bleibt nahezu identisch klein.

Die AD-Tools in der Ausführung

Kunden wissen vor allem die Einfachheit unserer Anwendung zu schätzen. Sollte der Grundumfang der Anwendung ihnen nicht genügen, können weitere Funktionen entwickelt werden. Hiervon profitieren am Ende Alt- sowie Neukunden.

Wild Pulled Pork

31.03.2017
Allgemein
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Pulled Pork ist schon seit langer Zeit eine feste Größe im BBQ. Um das „gezupfte Schweinefleisch“ ist mittlerweile ein regelrechter Hype entstanden und man bekommt es nicht nur auf Street Food Festivals, sondern auch in der Gastronomie und vorgegart sogar im Supermarkt.

Ambitionierte Griller trauen sich schon an die Zubereitung auf dem heimischen Grill – obwohl das mit einem hohen Aufwand verbunden ist. Alleine das Garen kann durchaus über 20 Stunden dauern – was die Aktion zu einem kleinen Abenteuer macht.

Routinierte Griller hingegen probieren unterdessen Varianten wie z.B. „Pulled Beef“, was mit einem intensiveren Geschmack daherkommt. Und wer den herben, wildtypischen Geschmack mag, der kann mit einem geeigneten Stück vom Wildschwein etwas ganz Besonderes machen: „Pulled Wild“. Alleine der Geruch bei der Zubereitung lohnt den Aufwand! 🙂

Und der hält sich sogar in Grenzen, denn das Ganze funktioniert hervorragend in einem Dutch Oven, dem vielseitigen Gusstopf mit Deckel – in knapp 4 Stunden! Man verzichtet dabei auf das Garen im Rauch und bekommt auch nicht die feste Kruste wie auf dem Grill. Aber das braucht es auch nicht unbedingt, denn es geht ja darum den Wildgeschmack dezent zu unterstützen. Da tun es auch ein paar Kräuter…

Mit dem folgenden Rezept bauen wir ca. 10 Pulled Wild Burger. Für die Zubereitung benötigen wir einen Dutch Oven (10 Zoll) und folgende Zutaten:

  • 1 Wildschwein-Nacken (ca. 1,5 Kg)
  • Kräuter der Provence (Gewürzmischung oder frisch)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 10 Burger Buns
  • 10 Kräuterseitlinge
  • 4 Knoblauchzehen

Das Fleisch verliert beim Garvorgang 30-40% seines Gewichts, so dass von 1,5 Kg ca. 1 Kg übrigbleiben. Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass man möglichst frische Ware bekommt. Ein Stück aus der Keule oder dem Nacken hat noch einen gewissen Fettanteil, so dass man nicht befürchten muss, dass das Fleisch nachher zu trocken wird.

Die Zubereitung beginnt – wie immer beim „Pulled X“ einen Tag vorher. Das Fleisch wird großzügig mit einer Gewürzmischung aus Kräutern eingerieben. Wer mag kann mit einer Marinierspritze vorher auch noch eine Injektion (ca. 150 ml) mit Fleischbrühe spritzen, was zusätzlich vor Trockenheit schützt.Nun wird das Fleisch stramm in Frischhaltefolie eingewickelt und über Nacht in den Kühlschrank gelegt.

Am nächsten Tag schneidet man 2 rote Zwiebeln in Scheiben und legt sie im leicht geölten Dutch Oven aus:

Die Zwiebeln dienen lediglich als „Schutzschicht“ zwischen Fleisch und Gussboden. Darauf legt man nun das Fleisch:

Jetzt wird’s Zeit die Briketts im Anzündkamin durchzuglühen und schon kann’s losgehen! Bei einem 10 Zoll DO reichen ca. 12 Stück, von denen zwei Drittel auf dem Deckel und ein Drittel unter dem Dutch Oven verteilt werden:

Je nach Qualität der Briketts und allgemeiner Wetterlage müssen noch Briketts nachgelegt werden. Den Garzustand kann man in der Zwischenzeit einfach mit einer Gabel prüfen. Das Fleisch ist fertig, wenn sich die Fleischfasern einfach mit der Gabel lösen lassen.

Das fertige Fleisch wird nun zunächst in Backpapier und dann in Alufolie gewickelt und darf dann noch 1-2 Stunden ruhen.

In der Zwischenzeit schneidet man die Kräuterseitlinge in Scheiben und zerkleinert die Knoblauchzehen:

Gleichzeitig kann man seine Burger Buns im Backofen oder mit Butter in einer Pfanne „in Form“ bringen.

Nach der Ruhezeit kann das Fleisch nun „gepullt“ werden:

Im letzten Schritt wird nun in einer Gusspfanne auf dem Grill ein wenig Öl erhitzt und der Knoblauch leicht gebräunt. Anschließend fügt man die Kräuterseitlinge und noch ein wenig Kräuter der Provence hinzu und brät das ganze ca. 10 Minuten:

Jetzt sind wir fast am Ziel und belegen unsere gerösteten Burger mit dem gepullten Wildschein und den Kräuterseitlingen:

Ein ganz besonderer und wirklich köstlicher Burger, den man sich nirgends kaufen kann!

Guten Appetit & let’s go wild 😉