Guck mal, wer da anruft…

29.11.2016
ControlSeries
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Zu unserem Ticket- und Workflowsystem ControlSeries gehört schon seit längerer Zeit ein hilfreiches Tool:

Der CS-Phone Client.

Er gehört -wie auch das Screenshot-Tool- zu den Plugins, die über unsere DesktopControl ohne zusätzlichen Administrationsaufwand leicht an die Nutzer verteilt werden können.

Der CS-Phone Client ist TAPI-fähig, sowie besonders auf die Zusammenarbeit mit Skype for Business ausgelegt.

Kommt ein Anruf rein, hat man sofort alle relevanten Information zum Kunden auf einen Blick zur Hand, etwa Firma, Standort, Organisationseinheit usw.

In den Detaildaten sind auch alle aktuellen Tickets sofort erkennbar, um bereits vor dem Abheben einen schnellen Überblick zu gewinnen.
Ticketübersicht

Weiterhin sind die hinterlegten Ansprechpartner aufrufbar:

Ansprechpartner

Auch sehr wichtig: Wer hat zuletzt was beim Kunden gemacht? Hier die Historie:

Historie

Sollte der Anrufer unbekannt sein, wird automatisch versucht, die Kennung einem bekannten Rufnummernbereich einer Organisation zuzuordnen.

Ruft beispielsweise die +49 261 92736 859 an, würde dieser Anruf als „wahrscheinlicher Treffer“ für S&L in Mülheim-Kärlich angezeigt, da Kontakte aus gleichem Rufnummernblock vorhanden sind.

Über den Schnellzugriff rechts oben lassen sich weitere Stärken des Clients ausspielen:

4

Während des Telefonates kann gleich mit den Daten des Anrufers ein Ticket aufgebeben werden oder – falls notwendig- Kontaktdaten ergänzt werden.

Diese können dann mittels CS-Workflowmanagement gleich oder nach Freigabe in die entsprechende Datenquelle zurückgeschrieben werden.

Ebenso einfach können bei weiteren Anrufen neue Tätigkeiten mit der entsprechenden Dauer in bereits bestehenden Tickets ergänzt werden.

Da zwischen zwei Telefonaten die Zeit oft knapp ist, können die jeweiligen Zeiten für die Telefonate auch bequem nachträglich in die entsprechenden Tickets gebucht werden.

Hierzu ist ein Zugriff auf die CDR-Datenbank erforderlich.

Ausblick: S&L Ressourcen-Webpart 2017

25.11.2016
Allgemein, BusinessSolutions, SharePoint
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Das S&L Ressourcen-Webpart für SharePoint wird bereits bei vielen Unternehmen für die Fuhrparkplanung, Aufgabenplanung, Schichtplanung und vieles mehr eingesetzt.

Auch in 2017 möchten wir, auf Basis Ihren Feedbacks, das Ressourcen-Webpart um neue Funktionen erweitern und vorhandene Funktionen weiter verbessern.

Hierzu haben wir einige Ideen gesammelt und als ToDo definiert:

Prüfung und Warnung bei Doppelbuchungen

Wird beispielsweise ein Fahrzeug an einem Termin doppelt gebucht, könnte direkt eine Warnmeldung vor dem Speichern der Buchung angezeigt werden. Gleiches gilt, wenn ein Mitarbeiter an einem Tag mehrere Aufgaben zugewiesen bekommt.

Zusätzliche Filterfunktionen

Wir überlegen in wie fern wir die Ansicht von Aufgaben im Ressourcen Webpart Pro gefiltert darstellen können. So könnte man gefilterte Ansichten als Basis für die Darstellung der Aufgaben anbieten.

Gruppierte Ansicht

Über eine feste Einstellung im Webpart oder einen dynamischen Filter könnte über eine Spalte, der zugrundeliegenden Liste, gruppiert werden. In Aufgabenlisten könnte somit beispielsweise über eine Spalte „Projekt“ gruppiert werden, um den gesamten Zeitplan eines oder mehrerer Projekte darzustellen.

projektuebersicht

Abbildung 1: Mockup zu einer gruppierten Ansicht

Color Coding: Farbliche Markierung der Balken

Über eine Einstellung könnten die Balken farblich markiert werden. Beispielsweise würde ein fest zugeordnetes Firmenfahrzeug andersfarbig dargestellt als ein Springerfahrzeug.

Neue Ansicht „Meine Aufgaben“

Eine ganz neue Funktion des Ressourcenwebparts könnte eine Anzeige aller persönlicher Aufgaben sein. Hierfür würden die Aufgaben über den Suchindex herangezogen und mit Link zu der entsprechenden Aufgabenliste dargestellt. Somit könnte dies als „Cockpit“ angezeigt werden.

Einträge per Drag & Drop in der Ansicht verschieben

Wir prüfen in wie fern Einträge direkt in der Ansicht verschoben werden können, um die Bedienung noch intuitiver zu gestalten.

Darstellung von externen Listen

In SharePoint können externe Listen verwendet werden, um Daten aus Fremdsystemen anzuzeigen. Diese könnten als Basis für das Ressourcen-Webpart verwendet werden.
 

Nicht jede Idee wird bereits mit der nächsten Version (voraussichtlich Q2 2017) umgesetzt werden können. Wir möchten Ihnen jedoch hiermit bereits einen Ausblick auf die vielen Perspektiven bei der Verwendung des Ressourcenwebparts geben.

Auch sind wir offen für Ihre Ideen und Ihr Feedback und möchten uns nochmals für Ihren Zuspruch bedanken.

Weitere Ideen oder Feedback können Sie gerne direkt an sharepoint@sul.de senden.

Laden Sie sich noch jetzt die aktuelle Demoversion des Ressourcen-Webparts herunter: https://www.sul.de/sharepoint/entwicklung-sharepoint-tools/sl-ressourcen-webpart/

Wir möchten uns gerne den aktuellen Angebotswellen zum „BlackFriday“ anschließen und bieten Ihnen noch ein besonderes Angebot an:

Wer noch ab heute bis Ende 2016 das Ressourcen-Webpart kauft, erhält einen 25% Voucher für die nächste Version des Ressourcen-Webparts.

SharePoint Server 2016 Reloaded: Feature Pack 1

17.11.2016
Allgemein, BusinessSolutions, SharePoint
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Erst kürzlich bei der Ignite wurde das Feature Pack 1 für SharePoint Server 2016 für diesen November angekündigt. Am 08.11. war es dann soweit, dass Feature Pack wurde veröffentlicht.

Und wir setzen es bereits produktiv ein. Doch was hat sich eigentlich geändert?

Benutzerdefinierte Kacheln im App-Launcher

Vor Feature Pack 1 gab es in SharePoint 2016 keine Möglichkeit den App-Launcher (oder auch liebevoll die „Waffel“ genannt“) schnell und einfach zu erweitern.

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Abbildung 1: App-Launcher vor Feature Pack 1

Mit Feature Pack 1 kann der App-Launcher nun erweitert werden. Wir nutzen diesen um an einer zentralen Stelle die verschiedenen Unternehmenswebseiten und -anwendungen anzubieten.

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Abbildung 2: App-Launcher mit Feature Pack 1

Dabei können Menüpunkte auch speziell für einzelne Benutzergruppen angezeigt werden.

OneDrive For Business

Mittels OneDrive For Business konnte bereits bisher die persönliche Dokumenten in SharePoint Server 2016 verwaltet und im Unternehmen geteilt werden.

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Abbildung 3: OneDrive For Business vor Feature Pack 1

Nach Bereitstellung des Feature Packs wurde die Benutzeroberfläche stark modernisiert.

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Abbildung 4: OneDrive For Business mit Feature Pack 1

Wichtige Funktionen sind schneller erreichbar, Informationen zu Ordnern und Dokumenten können direkt rechts über ein Symbol angezeigt werden, es gibt neue Ansichten und vieles mehr.

Unterstützung des MinRole Konzeptes für kleinere Server Farmen

Mit SharePoint Server 2016 wurde ein rollenbasiertes Bereitstellungskonzept für SharePoint Farmen eingeführt. Dieses basiert auf „Best-Practices“ und gibt vor welche Dienste und Prozesse am besten auf welchem Server ausgeführt werden. Bisher gab es fünf Rollen die gewählt werden konnten:

  • Front-End
  • Anwendung (Application)
  • Verteilter Cache (Distributed Cache)
  • Suche (Search)
  • Optional: Benutzerdefiniert (Custom)

Die Rollen sind nicht verpflichtend zu verwenden, haben jedoch den Vorteil, dass man durch Richtlinien in der Administration von SharePoint Farmen unterstützt wird. Wir haben diese Rollen bei uns eingesetzt und möchten auf die Mehrwerte nicht mehr verzichten. Jedoch haben wir dadurch eine SharePoint Farm mit 4 Servern betrieben. Mit knapp über 90 Mitarbeitern war die Serverfarm überdimensioniert.

Mit Feature Pack 1 gibt es zwei neue Rollen:

  • Front-End mit verteiltem Cache (Fontend-end with Distributed Cache)
  • Anwendung mit Suche (Application with Search)

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Abbildung 5: Serverrollen mit Feature Pack 1

Diese „Geteilte Rollen“ führen Dienste von zuvor zwei separaten Rollen gemeinsam aus. Gerade für kleinere SharePoint Farmen ist dies ideal.

Mit der Installation von Feature Pack 1 haben wir unserer Serverfarm durch die Nutzung der neuen Rollen um zwei Server verkleinern können, ohne Einbuße in der Performance oder Nachteile in der Administration. Dies spart Ressourcen und auch die Wartungsaufwände bei Updateinstallationen werden kleiner.

Weitere Funktionen die das Feature Pack 1 mit sich bringt sind:

  • Protokollierung von administrativen Tätigkeiten in der Zentraladministration und über die PowerShell
  • Neue hybride Funktionen in Verbindung zwischen SharePoint 2016 und Office 365
  • Verbesserung für Entwickler: Einbindung der OneDrive API 2.0

Die Bereitstellung des Feature Packs 1 verlief reibungslos. Die neuen Funktionen bieten einen enormen Mehrwert. Wir hoffen Microsoft wird nach Feature Pack 1 weitere Feature Packs bereitstellen und sind jetzt schon gespannt was uns hier erwarten könnte.

NAC-NAC-NACin on company’s door…

14.11.2016
Allgemein, Networking, Netzwerktechnik
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macmon-logo

Das Thema Netzwerkzugangskontrolle oder Network-Access-Control – kurz NAC – ist aktueller denn je. Denn mit einer NAC-Lösung bekommt man nicht nur die wachsende Zahl mobiler Endgeräte und Gastzugänge in den Griff. Man kontrolliert und reglementiert damit den gesamten Zugang zum Unternehmensnetzwerk. Niemand erhält unkontrolliert Zugang.

Oft gibt es bereits einzelne Lösungen für den sicheren Zugang über Wireless LANs oder für den Remote Access über das Internet – das drahtgebundene Netzwerk wird bei der Zugangskontrolle aber meistens total vernachlässigt. Aber genau hier lauern viele Gefahren. Seien es Gäste oder auch Mitarbeiter, die eigene, ungesicherte Geräte oder gar Switches oder Access Points mitbringen und „anstöpseln“. Mit NAC kein Problem.

Aber Vorsicht: NAC-Lösungen müssen einfach implementiert und verwaltet werden können – sonst ist das Projekt zwangsläufig zum Scheitern verurteilt!

Grundlage ist also zunächst eine sorgsame Projektplanung:

  1. Ziele definieren: was soll mit der NAC-Lösung erreicht werden? Dazu gehören typischerweise der Schutz sowohl vor Fremdgeräten als auch vor unsicheren Geräten, etwa mit nicht ausreichendem Virenschutz. Aber auch die Verhinderung von ungesteuerten Gerätebewegungen und die gezielte Bereitstellung von Netzwerkrechten für Gäste, Drucker, Notebooks, Telefone und andere Netzwerkkomponenten können dabei eine Rolle spielen.
  2. Authentisierungsverfahren bestimmen: Erforderlich ist eine Geräte-Authentifizierung beim Netzwerkzugang. Diese kann proprietär oder über 802.1X erfolgen, und sie kann auch auf verschiedenen Sicherheitslevels abhängig von den Endgeräten und den Sicherheitsanforderungen angeboten werden. Über die MAC-Adresse, Protokoll- oder Geräte-Profile, Anmeldeinformationen, Zertifikate bis hin zu stark kryptografischen Verfahren mit Chip-Karten oder dem TPM-Chip.
  3. Zugriffe beschränken: mittels dynamischer VLAN-Steuerung sollte eine logische Segmentierung und Reglementierung des Netzes erfolgen, damit Benutzer nicht auf alle Dienste zugreifen können.
  4. Angriffe erkennen und verhindern: Die Überwachung des Netzwerkes sollte auch Man-in-the-middle-Angriffe wie durch ARP-Poisoning oder MAC-Flooding erkennen und verhindern.
  5. Erweiterten Schutz realisieren: Durch die Integration von verschiedenen Sicherheitssystemen (z.B. Firewall, Virenschutz, IDS/IPS, VPN usw.) über proprietäre Schnittstellen (API, CLI) oder standardisierte Verfahren (IF-MAP) können Bedrohungen früher erkannt und wirkungsvoller bekämpft werden. Das NAC-System spielt in so einer Kombination immer eine zentrale Rolle, da es den Angreifer oder das bedrohende System unmittelbar vom Netzwerk trennen kann.
  6. Monitoring der Richtlinieneinhaltung: Unbedingt zu empfehlen ist eine Überwachung der Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien wie Virenschutz, Patchmanagement, Sicherheitskonfigurationen etc.
  7. Reaktionen automatisieren: Sicherheit darf nicht von Fall zu Fall entschieden werden und auch nicht von der Auslastung der Administration abhängen. Darum sollten klare Regeln für den Umgang mit Fremdsystemen, nicht sicheren Systemen, das Verhalten bei nicht gemeldeten Umzügen etc. festgelegt und aktiviert werden.macmon-grafik

Fehlt nur noch ein geeignetes Produkt! Wir bieten Ihnen mit macmon eine BSI-zertifizierte NAC-Lösung eines deutschen Herstellers an. Sie erfordert keine Agenten oder Sensoren und keine Veränderungen der Netzwerkstruktur. Sie ist unabhängig von Betriebssystemen oder Herstellern. Dennoch ist macmon flexibel einsetzbar, einfach zu verwalten und zukunftssicher.

Ihr Networking-Team

Microsoft PowerApps und Flow in SharePoint Online

10.11.2016
Allgemein, BusinessSolutions, Cloud, Office 365, SharePoint
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Wir haben an dieser Stelle bereits vor ein paar Monaten über die PowerApps und über Flow berichtet. Noch weiter zurück liegt die Ankündigung von Microsoft, dass sowohl InfoPath als auch der SharePoint Designer nicht mehr weiterentwickelt werden. Nun gibt es neue Aussagen von Microsoft zu diesem Thema.

  • Zumindest in SharePoint Online treten Power Apps und Microsoft Flow die Nachfolge von InfoPath und SharePoint Designer an
  • InfoPath Form Services werden in SharePoint Server 2016 mindestens im gesamten Supportzyklus unterstützt
  • InfoPath Form Services werden weiterhin in O365 unterstützt
  • Workflows die in SharePoint Designer erstellt wurden, werden weiterhin in SharePoint Server 2016 und O365 unterstützt.
  • Der Support von InfoPath 2013 und SharePoint Designer 2013 läuft zum Ende des Supportzyklus von SharePoint Server 2016, d.h. bis 2026

In SharePoint online lohnt es sich nun umso mehr einen Blick auf die PowerApps und Flow zu werfen.

Power Apps Integration in SharePoint Online

Mittlerweile sind die Power Apps, wie auch Flow direkt in die modernisierten SharePoint Listen integriert.

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Abbildung 1: Flow und PowerApps in SharePoint Online

Hier kann man nun direkt eine neue App erstellen.

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Abbildung 2: App erstellen

Über einen webbasierten Designer kann man nun die App gestalten. Dabei werden auf Basis der Spalten in der Liste drei Bildschirme, bzw. Formulare, erstellt. Die Reihenfolge der Felder, die Farbgegebung das Format uvm. können angepasst werden.

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Abbildung 3: PowerApp Designer

Die PowerApp kann nun gespeichert und freigegeben werden. Fortan ist diese für die berechtigten Nutzer über die mobilen Apps oder die Webapplikation verwendbar. In SharePoint Online ist die PowerApp als zusätzliche Ansicht verfügbar.

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Abbildung 4: Ansicht zu der PowerApp

Über die Ansicht kann man die PowerApp öffnen und Daten einsehen, editieren und erstellen.

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Abbildung 5: PowerApp im Webbrowser

Zukünftig wird die Integration in SharePoint noch deutlich verbessert. Die PowerApp wird dann direkt in SharePoint Online angezeigt und löst somit die mit InfoPath angepassten Listenformulare ab.

Einen ersten Einblick erhalten Sie in diesem Artikel aus dem Office Blog: https://blogs.office.com/2016/10/31/sharepoint-welcomes-powerapps-and-microsoft-flow/

Wir halten Sie weiterhin über dieses Thema auf dem Laufenden.