Keine Angst vor Veränderungen – Erfolgreich migrieren oder Frühjahrsputz in der IT

24.03.2017
Allgemein, SharePoint
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Vor fast genau einem Jahr haben wir hier über die erfolgreiche Migration unseres S&L SharePoint „SulNET“ berichtet.

Seitdem kamen natürlich viele Migrationen von SharePoint 2010 und SharePoint 2013 auf 2016 hinzu. Kurzum: Allesamt erfolgreich!

Dennoch sträuben sich bei vielen Unternehmen oder IT-Leitern die Haare, wenn ein Projekt mit dem Buzzword „Migration“ (egal ob SharePoint, Exchange, Oracle oder Lotus Notes) ansteht.

Sofort beginnt das Kopfkino

  • Es bedeutet immense Investitionskosten…
  • Wir haben Systemausfälle während der Umstellung…
  • Es lief doch bisher alles…
  • Der IT-Dienstleister will wieder Geld verdienen…
  • Wenn es fertig ist läuft die Hälfe nicht mehr oder nur umständlich, weil Funktionen nicht mehr existieren …
  • Niemand findet sich mehr zurecht…
  • … und der Helpdesk schiebt Doppelschichten

Klar, negative Erfahrungen bleiben länger in Erinnerung als Positive….

Deshalb sollte man ein solches Projekt auch mal aus anderen Gesichtspunkten betrachten:

„Wenn wir uns immer vor Neuerungen verschlossen hätten, würde eine E-Mail heute immer noch mit der Postkutsche durch die Prärie transportiert. Die kurze Rückfrage beim Kollegen liefe nicht per Instant Messaging, sondern per Hauspost und einen Begriff würden wir umständlich im Lexikon Band 37 nachschlagen und trotzdem nicht finden anstatt kurz zu googlen.“

Die Migration eines Systems oder einer Anwendung birgt auch immer die Möglichkeit etwas zum Positiven zu ändern.

  • Was im System ist in der Vergangenheit einfach stetig mitgewachsen und wurde hier und da einfach schnell mal irgendwie ergänzt?
  • Welche Daten wurden seit Jahren nicht mehr angefasst, außer vom Backupjob? Das Datengrab „Fileserver“ kennen wir alle.
  • Welche Funktionen im Altsystem wurden umständlich implementiert und haben sich dennoch nie etabliert?
  • Die Firewallregeln für „Veröffentlichung nach Außen“ bringen den Admin regelmäßig zum Verzweifeln.

Wenn ein Migrationsprojekt ansteht ist es auch Zeit für eine gründliche Review der alten Umgebung. Hier bietet es sich auch mal an, die eigentlichen Endanwender zu fragen.

Welche Daten kann man archivieren? Datenbank-Speicherplatz ist nach wie vor sehr teuer!

Bietet es sich vielleicht an, den Datenaustausch mit Externen unkompliziert über die Cloud zu lösen? Die eigene Infrastruktur wird entlastet und es werden interne und externe Daten sauber voneinander getrennt.

Die ein oder andere Funktionalität die hinzugekauft oder selbst entwickelt wurde lässt sich nun vielleicht viel eleganter und günstiger mit Boardmitteln realisieren?

Vielleicht ist auch die „grüne Wiese“ die beste Lösung und man beleuchtet das System von Grund auf neu? Das Altsystem kann hierbei ja vielleicht parallel weiterbetrieben werden bis der letzte Datensatz umgezogen oder das letzte Projekt beendet wurde.

Ganz klar: Migration heißt Veränderung, dies lässt sich auch nicht ganz ohne Aufwand realisieren aber zum Schluss soll sich die Veränderung positiv auf das Unternehmen, die Arbeitsabläufe oder die Folgekosten auswirken.

„Wenn im eigenen Zuhause der Wunsch nach einer neuen Wandfarbe laut wird und sich nachher rausstellt: Die Vorhänge passen farblich jetzt nicht mehr (und im schlimmsten Fall das Sofa auch nicht 😊)… Wenn alles erledigt ist, ist man froh das man sich auf den Aufwand eingelassen hat.“

Wir bei S&L werden Ihnen jetzt sicherlich nicht die Wände streichen, aber bei der erfolgreichen Migration Ihres IT-Systems oder Ihrer Anwendung stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Seite.

Einsatz Sophos XG & Übernahme der bestehenden UTM Lizenz

13.03.2017
Networking, Security
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Die Sophos XG Firewall bietet, als Next-Gen-Firewall, gegenüber der Sophos UTM einige Neuerungen und Mehrwerte, die einen Umstieg von UTM nach XG attraktiv machen könnten. Hierbei ist es jedoch wichtig zu erwähnen, dass die XG Firewall kein Nachfolger der UTM ist. Es sind zwei Produkte, die parallel weiterentwickelt werden.

Die wichtigsten XG Funktionen sind hier aufgeführt:

– Security Heartbeat
– User- und zonen-basiertes Firewalling
– Discover Mode für PoCs
– Firmware roll-back
– Verbessertes Reporting

Besonders interessant ist der Security Heartbeat. Hierbei kommunizieren die, mit Sophos Endpoints ausgestatteten, Clients mit der XG Firewall. Der Endpoint teilt der Firewall regelmäßig seinen aktuellen Status mit, der ist entweder grün, gelb oder rot.
Ein Beispiel wäre die Erkennung einer Malware auf dem Endpoint, die einen roten Endpoint Status zur Folge hätte (weitere Beispiele finden Sie hier). Dem befallenen Client kann dann automatisiert der Netzwerkzugriff in bestimmte oder auch alle Zonen (je nach Regelwerk) entzogen werden. Somit wird, je nach Schädling, z.B. eine Ausbreitung auf weitere Systeme verhindert oder Bot-Net Clients der Zugang zu ihren C&C-Servern entzogen.
Wenn der Endpoint den infizierten Client selbstständig bereinigen kann, wird der Status grün und der Client kann wieder wie gewohnt über die Firewall hinweg kommunizieren.

Sophos möchte weg von dem bisherigen „Best-of-Breed“ Gedanken, wobei in jedem Bereich der (vermeintlich) beste Hersteller zum Einsatz kommt. Vielmehr ist das Ziel ein ganzheitlicher Schutz, so werden beim Security Heartbeat im Laufe der Zeit immer mehr Sophos Produkte miteinander kommunizieren.

Die aktuelle XG Version ist die v16, wobei die v17 mit weiteren Neuerungen und Verbesserungen bereits in den Startlöchern steht. Die v17 Beta ist für April oder Mai diesen Jahres geplant.

Sophos bietet die Möglichkeit eine SG UTM Lizenz kostenfrei in eine XG Lizenz umzuwandeln!
Vorher sollte allerdings der Einsatz der XG ausreichend geprüft sein, da die Umwandlung zurück von XG nach UTM nicht ganz einfach ist. Die Hardware der SG UTM und die der XG Appliances ist identisch, sodass auf die bestehende UTM Hardware nur ein anderes Image aufgebracht werden muss.

Bei Fragen zu dem Thema oder weiterer Beratung stehen wir jederzeit für Sie zur Verfügung.

Wartungsverträge: „Für was, für wen und warum überhaupt“?

08.03.2017
24x7, Allgemein, BusinessSolutions, Hotline, Networking, Netzwerktechnik
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Der Digitalisierung sei Dank haben Unternehmen immer vielfältigere IT-Lösungen im Einsatz. Dazu kommt das Anbieter wie Microsoft einen gefühlt immer schnelleren Zyklus bei der Veröffentlichung von neuen Produkten und Versionen verfolgen. Oftmals ist man im Zugzwang bei der Aktualisierung eines Produktes auch gleich die angeschlossenen Systeme mit aktualisieren zu müssen. Die Cloud macht es hier nicht unbedingt einfacher. Zwar gibt man viele Aufgaben wie Installation ab, doch mit Konfiguration, Änderungen und neuen Produkten hat man auch hier Kontakt. Die Anforderungen an die IT werden immer weiter steigen.

Doch wer soll hier eigentlich den Überblick behalten?

Kein Dienstleister kann die Prozesse eines Unternehmens besser verstehen als die eigenen Mitarbeiter, die tagtäglich genau diese Prozesse leben. Doch Dienstleister können viel von der Routinearbeit abnehmen und somit der IT mehr Raum für die speziellen unternehmensbezogenen Anforderungen ermöglichen.

Eine Wartung hat viele Facetten. Bei Eigenentwicklungen kann darüber sichergestellt werden, dass auch nach mehreren Jahren noch Support geleistet werden kann. Auch kann sichergestellt werden, dass Lösungen unter neuen Betriebssystemen lauffähig bleiben oder auch mit neuen Möglichkeiten verbessert werden.

Standardlösungen können regelmäßig, proaktiv hinsichtlich Schwachstellen und Problemen geprüft werden, um Ausfälle von vornherein zu verhindern. Über Rahmenbudgets kann zudem ein Adhoc-Support in Fehlerfällen inkludiert sein. Eine schnelle Reaktion kann viel Geld sparen.

Auch können Wartungsverträge genutzt werden um regelmäßig Softwareupdates zu prüfen und einzuspielen. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Das Ziel ist dabei jedoch immer ähnlich: „Aufrechterhaltung des Betriebes und Entlastung der eigenen IT“

Da der Rahmen einer Wartung individuell festgelegt werden kann, gibt es in jedem Unternehmen sinnvolle Anwendungsgebiete. Wo die IT eines Unternehmens bestens Bescheid weiß über die eigenen Produkte und Prozesse, haben Dienstleister aufgrund der vielfältigen Projekte ein breiteres und ggf. tieferes Wissen in den Produkten.

Produkte wie beispielsweise SharePoint oder SQL Server werden dabei regelmäßig in Testumgebungen aktualisiert um gravierende Probleme vor Einsatz bei Kunden feststellen zu können.

Doch Wartungen eignen sich auch für ganz andere Themen, wie Lizenzen. Auch wenn man hier nicht unbedingt von „Wartungsvertrag“ spricht ist das Einsatzgebiet ähnlich. Auch Lizenzbedingungen unterwandern regelmäßige Anpassungen. Wer prüft beispielsweise regelmäßig ob alle benötigten Lizenzen vorhanden sind? Oder wer kann konkrete Empfehlungen zu Anpassungen an Verträgen zur Kostenersparnis geben?

Die S&L Firmengruppe kann als Dienstleister in vielen der genannten Bereiche helfen. Unsere Mitarbeiter sind immer bestrebt ihr Wissen aktuell zu halten. Hiervon können Sie profitieren.

Wir informieren Sie gerne über die Möglichkeiten.

 

Hilfe, ich soll SharePoint in meinem Unternehmen einführen

02.03.2017
Allgemein, BusinessSolutions, Office 365, OneDrive, Project, Project Server, SharePoint
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Immer mehr Unternehmen bauen auf SharePoint als zentrale Lösung für ein Intranet, oder einfach als Plattform zur gemeinsamen Arbeit. Sei es als dedizierte Version im eigenen Rechenzentrum („On Premises“) oder als Bestandteil von O365 („SharePoint Online“), als mittelständisches Unternehmen oder als Globalplayer, SharePoint hat viele gewinnbringende Einsatzbereiche.

Doch was ist zu tun, wenn man vor der Herausforderung steht SharePoint im eigenen Unternehmen einzuführen?

Anforderungen sammeln

Im ersten Schritt sollten die Anforderungen im Unternehmen mindestens grob gesammelt und bewertet werden. Hier helfen einfache Kriterien wie „Kann“, „Soll“ und „Muss“.

Das Produkt kennenlernen

Im zweiten Schritt gilt es das Produkt SharePoint kennenzulernen. Aber Achtung, SharePoint ist mächtig und bietet zahlreiche Möglichkeiten. Hier hilft es sich auf die wichtigsten Anforderungen zu konzentrieren.

Workshops oder auch „Wer schreibt der bleibt“

In Workshops können die Anforderungen detaillierter besprochen werden. Hierbei kann auch der ein oder andere Prototyp erstellt bzw. ein „Proof Of Concept“ durchgeführt werden. Sowohl von SharePoint Server als auch von Office 365 gibt es Evaluierungsversionen bzw. Testabonnements, falls eine Testphase im eigenen Unternehmen gewünscht wird. Die Anforderungen mitsamt der Umsetzungsidee sollte in Form von Konzepten, oder sogar in einem Pflichtenheft münden. Investitionen an dieser Stelle führen später in der Umsetzung in den meisten Fällen zu einer großen Zeitersparnis

Installation / Einrichtung

Sind die Anforderungen klar definiert kann auf dieser Basis eine SharePoint Farm konzipiert, installiert und eingerichtet werden. Hier sollten im Besten Fall die Personen beteiligt werden, die auch fortan den SharePoint Server betreuen werden.

Keyuser ins Boot holen

Der Schulungsaufwand von SharePoint hält sich in der Regel in Grenzen. Viele Menüelemente sind aus den Office-Produkten bekannt. Bereiche wie OneDrive werden von vielen Anwendern bereits im privaten Umfeld genutzt. Dennoch macht es durchaus Sinn Keyuser im Vorfeld mit dem Produkt vertraut zu machen. Im Besten Fall machen diese später Werbung für das Produkt und können den einzelnen Anwendern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Akzeptanz schaffen

Der Erfolg eines jeden Projekten steht und fällt mit der Akzeptanz durch die Anwender. Kleine Mittel können hier bereits helfen. Warum z.B. nicht direkt jedem Benutzer eine eigene Umgebung zur Verwaltung von Dokumenten zur Verfügung stellen? Warum nicht eine zentrale Suche einrichten, mit der auch Fileserverdaten durchsucht werden können? OneDrive und die umfangreiche SharePoint Suche machen es möglich. Nach und nach können dann weitere Bereiche umgesetzt werden.

Was tun, wenn‘s brennt

Getreu dem Motto Hilfe zur Selbsthilfe sollte über Workshops vermittelt werden, wie mit etwaigen Problemen umgegangen werden kann. Auch wenn vielleicht bei dem ein oder anderen Problem ein Dienstleister hinzugezogen werden muss, kann hier eine gute Voranalyse kosten und Zeit sparen.

Auf dem Laufenden bleiben

SharePoint kann Verwendungsdaten in der Datenbank speichern. Diese können genutzt werden um während und auch noch nach einer SharePoint Einführung wertvolle Daten zur Verwendung aufzubereiten. Hier eignen sich dann diverse Auswertungstools wie Power BI oder Power Pivot. Aussagen wie „Welche Bereich werden am meisten verwendet?“, „Auf welche Seite verirrt sich selten ein Anwender?“ helfen enorm bei der Verbesserung der Umgebung.

Von Erfahrungen profitieren

Unser SharePoint-Team hat bereits seit der Version SharePoint Server 2003 bei zahlreichen Projekten mitgewirkt.

In unseren Demoumgebungen haben wir zahlreiche Informationen aufbereitet:

Sei es ein Intranet:

oder auch eine Projektverwaltung:

Profitieren Sie von unseren Erfahrungen, damit auch bei Ihnen SharePoint ein Erfolgsprodukt wird.

Skype for Business ersetzt alte Telefonanlage

17.02.2017
Netzwerktechnik, Unified Communications
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Es ist vollbracht – bei einem unserer Kunden sind nun die letzten alten Alcatel-Telefone abgebaut und durch neue moderne Skype for Business Telefone der Firma Yealink ersetzt.

Der Umstieg hat sanft und Stück für Stück stattgefunden. Zunächst wurde hierzu ein ISDN Gateway der Firma Ferrari electronic ( @ferrari_el ) vor die Telefonanlage installiert. Diese steuerte die Anrufe zwischen PSTN-Netz, der alten Alcatel-Anlage und dem Skype for Business Server. Jede Rufnummer war so zu jeder Zeit erreichbar. Dadurch konnte Rufnummer für Rufnummer (und je nach zeitlicher Verfügbarkeit) migriert werden. Die Anbindung von alten analogen Endgeräten erfolgte über ein Wandler der Firma Audiocodes ( @AudioCodes_DE ).

Auch das Faxsystem wurde komplett digitalisiert und dank OfficeMaster Fax ( @OMSuite ) von Ferrari electronic verfügt jetzt jeder Mitarbeiter auch über die Funktion „Fax2Mail“.

Die neuen Telefone der Firma Yealink ( @YealinkNews ) unterstützen (neben Touch-Oberfläche und dadurch einfache Bedienung) auch alle Skype for Business-Features. Ein Highlight ist der Präsenz-Status der eigenen Favoriten, den man sofort auf der Oberfläche der Telefone sehen kann. Das große 7 Zoll Display mit 800 x 480 Pixeln und 24 bit Farbtiefe stellt alle Informationen sehr übersichtlich und intuitiv dar.

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Insgesamt warten nun 53 Kartons voll mit alten Telefonen, eine alte Telefonanlage und die dazugehörige USV auf die Abholung zum Elektro-Schrott.

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Hier ein Bild der alten „Raritäten“:

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Auch solche Bilder gehören nun bei dem Kunden der Vergangenheit an:

 

Willkommen in der neuen Welt der Kommunikation!