24×7 Hotline – 365 Tage im Jahr für Sie da!

16.01.2017
24x7, Allgemein, Hotline, Monitoring Solution
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In Zeiten der Hochverfügbarkeit schwellen die Stundenkonten der Mitarbeiter immer weiter an. Konnte man „früher“ abends und in der Nacht noch ohne die EDV auskommen, so sind heute die allermeisten Businessprozesse stark IT abhängig. In der Folge muss immer häufiger ein qualifizierter Mitarbeiter erreichbar oder sogar vor Ort im Betrieb sein.

Wir bieten Ihnen mit unserer 24/7 Hotline eine günstige und vor allem qualifizierte Alternative.
Mit 8 ständig an der Hotline eingesetzten Mitarbeitern plus Bereitschaftspool sind wir in der Lage Ihnen verschiedene Szenarien anzubieten und das Beste ist; sollte keines dieser Szenarien zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passen, dann erarbeiten wir zusammen mit Ihnen eine auf sie zugeschnittene individuelle Lösung.

Egal ob sie die Erreichbarkeit Ihrer IT um ein paar Stunden am Tag verlängern, die Zahl der angenommenen Anrufe mit Hilfe eines „Hotline-Überlaufs“ erhöhen, das ganze Wochenende Erreichbarkeit bei Zwischenfällen gewährleisten wollen, oder eine telefonische Urlaubs- bzw. Krankheitsvertretung suchen. Mit unserer Hilfe entlasten sie einfach und effektiv ihre eigenen Administratoren und geben Ihnen Zeit für andere Aufgaben.

Stellen Sie sich vor, mitten in der Nacht fällt einer ihrer Cisco Netzwerkswitche aus und muss ersetzt werden. Im Zusammenspiel mit unserer Monitoring Solution und dem S&L Leitstand wird unsere 24/7 Hotline umgehend per Cityruf / Bündelfunk informiert und kann je nach Supportvertrag mit dem Hersteller schon kurze Zeit nach dem Ausfall den vor Ort Austausch der Hardware veranlassen und überwachen. So verringert sich die Ausfallzeit auf einen kleinstmöglichen Zeitraum und ihr Netzwerk ist schnell wieder funktionstüchtig. Wenn ihre IT den Dienst beginnt ist das Problem dann schon Geschichte.

Das klingt interessant für Sie? Dann wenden Sie sich gerne an uns und wir besprechen alles Weitere.

In der Weihnachtsbäckerei …

23.12.2016
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Damit es bei S&L etwas weihnachtlicher wird, dachten wir uns, dass ein paar Weihnachtsplätzchen doch gut passen würden.

Was machen also ein Maschinenbauingenieur und ein Informatiker…?

Klaro, ab an den PC und schnell die Form mit einem CAD-Programm konstruieren…

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Dann auf dem 3D-Drucker ausdrucken ….

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Den Teig fertig machen, die Plätzchen ausstechen und in den Ofen schieben …

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Zum Schluss noch die Plätzchen bemalen und fertig … 😉

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Hygienehinweis:
Natürlich wurde ausschließlich lebensmittelechtes Material verwendet, welches vor der Verwendung nochmals gereinigt wurde!

Danksagung:
Ein besonderer Dank geht für die Erstellung der Plätzchenform an unseren befreundeten Maschinenbauingenieur Johannes H.

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Ja ist denn schon wieder Weihnachten?!

22.12.2016
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Alle Kerzen brennen am Adventskranz. Die Plätzchen sind gebacken, die Geschenke verpackt. Weihnachten steht vor der Tür! Eine besinnliche Zeit, in der man gerne mal zurückblickt. Auf das vergangene Jahr. Warum nicht auf die vergangenen 20 Jahre?!

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Seit 20 Jahren bin ich Mitarbeiter bei S&L. Eine lange Zeit. Oh je, bin ich nicht langsam zu alt dafür? Was liest man nicht alles. Über die Halbwertzeit von Mitarbeitern in der IT-Branche. Über Altersdiskriminierung bei Informatikern. 20 Jahre IT-Girl – geht das überhaupt? Ok. Die IT-Welt dreht sich wahrscheinlich schneller als manch andere Branche. Aber klar, das geht! Erfahrene Mitarbeiter werden mittlerweile sogar häufig bevorzugt! Aber mal von Anfang an…
Ein verregneter Morgen in Mülheim-Kärlich. Ich stehe vor einem Computerladen als plötzlich ein Auto vorfährt. Das Fenster fährt herunter und ich höre „Hallo, wie geht’s?“. Ist das nicht der … der vor ein paar Jahren (1991) neben mir saß im Kurs „Novell NetWare 3.12“? Und der den Dozent mit seinen Fragen ständig an den Rand des NetWare-Universums trieb? Er ist es. „Mir geht’s gut und selbst?“. „Hab ne Firma gegründet. Viel zu viel Arbeit, viel zu wenig Mitarbeiter. Haste Lust?“. „Ich komm mal vorbei“. Das war 1996. Ein paar Wochen Probearbeit später habe ich einen neuen Arbeitgeber.

Die S&L Netzwerktechnik GmbH. Damals waren wir drei geschäftsführende Gesellschafter und drei Mitarbeiter. Aller Anfang ist schwer. Wir begannen mit einigen, wenigen Kunden, die unsere Geschäftsleitung durch die vorherige Tätigkeit im Bereich Schulungen/Seminare mitbrachte. Es galt also schnellstmöglich das Know-How der Mitarbeiter und den Kundenstamm zu vergrößern. Und schon bald stellten sich erste Erfolge ein. Als Mitarbeiter im Büro konnte man diesen Erfolg ganz einfach feststellen: wenn man aus dem Büro unseres Geschäftsführers ein lautes „Hahaha“ hörte, war eine Bestellung per Fax eingegangen. Ein „Hahahahahaha“ war eine große Bestellung! Oft wurde noch bei einem Kaltgetränk bis in den späten Abend diskutiert und überlegt, viel geredet über Produkte und interne Prozesse – eine spannende Zeit!

weihnachten2016-02 Wir machten uns bald einen Namen in der Region und waren bei immer mehr mittelständischen Unternehmen bekannt. Das lag nicht nur an den exotischen Farben unseres ersten Firmen-Logo’s, sondern auch an der wachsenden Anzahl und Qualifikation unseres Mitarbeiterstamms. Wir begannen neue Mitarbeiter in den sogenannten IuK-Berufen auszubilden. Ich hatte damals den Schwerpunkt Novell und zertifizierte mich bis Ende 1997 zum Certified Novell Engineer (CNE). Im gleichen Jahr absolvierte ich sämtliche Prüfungen des Herstellers Cisco Systems! OK: damals gab’s davon nur 2 (Cisco SalesPro/Cisco SupportPro). Heutzutage wäre das etwas schwieriger 😉

Einige „Hahaha’s“ später strukturierten wir uns in Fachabteilungen: NT, NW und Programmierung. Zur Jahrtausendwende wurden daraus schließlich ein weiteres NT-  und ein Linux-Team mit insgesamt über 30 Mitarbeitern.

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Was ganz spezielles war dabei immer: NT und NW. Windows NT und Novell NetWare. Intern war’s auch manchmal ein bisschen Windows gegen NetWare. Ein Wettrennen. Der Enthusiasmus der Protagonisten kannte keine Grenzen! Mit großem Engagement wurden früher noch eigene, oft über 100 Seiten starke Schulungs-Scripte erstellt, um geballtes und praxisnahes Wissen in NT- und NetWare-Seminaren an interessierte Kunden zu vermitteln. Und jeder Mitarbeiter war total überzeugt von „seinem“ Windows oder von „seiner“ NetWare. Irgendwie muss das auch so sein. Aber wer würde das Rennen machen? Wer würde sich am Markt durchsetzen? Die überlegene grafische Benutzeroberfläche des Windows Servers oder der heilige Gral der NetWare, die mächtige NDS?

Das Ende ist bekannt: der Novell-Zug war irgendwann abgefahren und wir mussten schließlich den Produkt-Vertrieb und später auch den Support einstellen. NetWare-Server wurden mehr und mehr zur IT-Altlast, die auch bei mehrjähriger Uptime gnadenlos wegmigriert wurde. Es war hart: mein rotes NetWare-Herz wurde mir förmlich herausgerissen. All das Wissen, die über Jahre gesammelten Erfahrungen … nutzlos! Ich hatte einige schlaflose Nächte. NetWare. Nicht mehr? Nightmare!

weihnachten2016-04Doch schon bald stieg ein neuer Stern an meinem IT-Himmel empor: Cisco! Router konfigurieren! Bis dato hatte ich gehörigen Respekt vor dieser Aufgabe. Denn ich sah mal einen großen und ziemlich hohen Stapel Papier auf dem Schreibtisch unseres damaligen technischen Leiters. Wie sich herausstellte, war es ein Einzelverbindungsnachweis für Wählverbindungen von einem Kundenanschluss der Deutschen Telekom. Wie sich außerdem herausstellte, wurden die Wählverbindungen von einem Kunden-Router durch IPX-Broadcasts eines falsch konfigurierten Druckers verursacht – was die Wählleitung quasi in eine Standleitung verwandelte. Ein teurer Spaß – schließlich erfand der liebe Gott die Flatrate erst Jahre später! Schon bald wusste ich wofür eine Access-Liste gut ist…

So hatte mein Technikerherz eine neue Heimat – und Produkte mit einer kryptischen Console, wie in guten alten NetWare-Zeiten. Neben dem klassischen Router, waren das natürlich auch Hubs, Switches, irgendwann Switches die routen konnten und Router, die man mit einem Switch-Modul erweitern konnte. Netzwerk-Infrastruktur, die jedes Unternehmen braucht. Schon bald wurden auch erste Firewalls installiert und VPNs eingerichtet.

Aus den Teams Novell und Linux wurde das Networking-Team. Das NT-Team wurde über die Jahre zur Windows-Abteilung mit spezialisierten Teams für Infrastruktur, Messaging, Services und Terminal-Server. Die Themenbereiche Datenschutz/IT-Recht und Anwendungsentwicklung wurden schließlich in die Tochtergesellschaften S&L ITcompliance und S&L Business Solutions ausgegliedert, so dass wir uns heute mit über 90 Mitarbeitern am Telefon mit S&L Firmengruppe melden dürfen.

In 20 Jahren passieren also eine Menge Sachen in einem IT-Systemhaus und vieles ist im ständigen Wandel! Einige Sachen ändern sich jedoch nie, denn die wird es immer geben. Da wären z.B. entspannt geplante Projekte, die in Nacht- und Nebelaktionen enden, weil die aktuelle Software-Version auf den brandneuen Firewalls nur 15 Minuten stabil läuft und danach alles zum Absturz bringt! Oder dunkelrote Support-Tickets, ausgestellt von der S&L-Hotline, die kurz nach 17 Uhr im Posteingang erscheinen, weil beim Kunden nix mehr geht und die bittere Erkenntnis: außer mir ist keiner da! Da kann’s schon mal hektisch werden und man muss einen kühlen Kopf bewahren!

Zum Glück gibt’s einen perfekten Ausgleich, mit dem man sich von derartigem Stress erholen kann. Es ist etwas, was sich genauso rasant entwickelt hat wie die IT, aber gleichzeitig das glatte Gegenteil der Hektik des Arbeitsalltags darstellt: das Grillen! Oder vielmehr Barbecue! Was wiederum untrennbar mit „Zeit nehmen“ verbunden ist. Also das, was man oft im Büro nicht hat. Barbecue braucht Zeit. Und ein gutes Stück Fleisch wird schmackhafter, wenn man ihm Zeit gibt. Low & Slow ist das Motto.

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Es braucht sicher eine Weile sich dieser Denkweise anzuschließen, sich die Zeit zu nehmen und die Ruhe beim BBQ zu genießen. Doch ist man nach den ersten Geschmackserlebnissen erst einmal vom BBQ-Virus befallen, möchte man es bald nicht mehr missen. Und nicht nur das: ein interessantes Rezept macht aus einem gewöhnlichen Grillabend etwas Besonderes – und verschafft dem „Grillmeister“ höchste Anerkennung! Nicht umsonst sind viele SundLs von diesem Virus infiziert! Bester Beweis sind die regelmäßigen BBQ-Beiträge in unserem Blog, zwischen all den hochtechnischen Neuigkeiten aus der IT-Welt. Versuchen Sie es!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine leckere, erholsame und entspannte Weihnachtszeit!

Es grüßt ein halbwegs junggebliebener Networker

PS: Praktisch denken, Grills verschenken 😉

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Da nehmen wir mal einen DOpf…

14.12.2016
BBQ Blog
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Es soll tatsächlich noch Leute geben, die von einer „Grillsaison“ sprechen. Von Angrillen im Frühjahr und Abgrillen im Herbst. Der wahre Griller ist natürlich das ganze Jahr aktiv – auch wenn es draußen kalt und ungemütlich ist.

Und das gilt jetzt nicht nur für klassische Grillgerichte. Nein, auch den Backofen kann man im Winter getrost ignorieren. Denn lange bevor der liebe Gott denselben erfunden hatte, gab es ein schweres Gefäß aus Gusseisen, welches bereits im 18. Jahrhundert in den USA und Australien zum Backen und Braten über offenem Feuer verwendet wurde. Der Dutch Oven (DO).

Diesen gibt es in verschiedenen Größen. Er wird mit einem Deckel aus Gusseisen verschlossen. Somit kann man glühende Kohle bzw. Briketts auf und unter dem DOpf verteilen und erreicht eine gleichmäßige Hitzeverteilung. Der Dutch Oven ist dadurch sehr vielseitig einsetzbar. Klassische Gerichte sind vor allem Suppen oder Eintöpfe. Man kann jedoch auch hervorragend backen oder Fleisch schmoren – erwähnt sei hier das legendäre „Schichtfleisch“, ein wahrer Männertraum!

Besonders gut gelingt aber auch ein Klassiker der rheinischen Küche: der Döbbekooche. Auch bekannt unter den Namen Puttes, Knällchen, Püffert, Kesselknall & Co. Die Varianten unterscheiden sich regional, haben aber eines gemeinsam: sie sind einfach und lecker. Einfach lecker!

Das Rezept eignet sich für 3-4 hungrige Personen. Für die Zubereitung benötigt man einen 12 Zoll Dutch Oven.

Die Zutaten:

  • 2 Kg Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 5 Mettenden
  • 150g Speckwürfel
  • 2 Eier
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Brötchen (trocken, vom Vortag)
  • Milch
  • Salz, Pfeffer

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Und so wird’s zubereitet:

Die Kartoffeln schälen und grob reiben. Das klappt am besten mit einer Küchenmaschine. Ebenso die Zwiebeln schälen und durch die Maschine jagen oder würfeln. Die Mettenden halbieren und in Stücke schneiden. Das Brötchen in Milch einweichen und anschließend gut ausdrücken. Das alles mit den Speckwürfeln vermischen und mit Pfeffer, Salz würzen. Zum Schluss die Eier hinzufügen und alles nochmals gut vermischen.

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Nun wird die Masse im gut geschmierten Dutch Oven verteilt. Zum Deckelrand sollte noch etwas Platz sein, sonst könnte die oberste Schicht verbrennen! Das war’s schon mit den Vorbereitungen. Ok. Kartoffeln schälen nervt – aber es lohnt sich 🙂

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Jetzt kommt der gemütliche Teil. Draußen. Zunächst brauchen wir ein passendes Setup für unseren Dutch Oven. Für 200 Grad Hitze benötigt man auf dem Deckel ca. 21 und darunter 8 Briketts. Das Ganze ist stark abhängig von der Umgebung, von Temperatur und Wind. Nach unserer Rechnung bringt man also 29 Briketts zum Glühen. Das funktioniert am Besten in einem Anzündkamin.

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Jetzt wäre ein günstiger Zeitpunkt um sich mit einem geeigneten Getränk von den bisherigen Strapazen zu erholen 🙂

Wenn die Briketts durchgeglüht sind, kann man sie dem Setup entsprechend unter und auf dem DOpf verteilen.

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Der Döbbekooche braucht ca. 2 Stunden Garzeit. Man sollte unbedingt qualitativ hochwertige Briketts verwenden, damit man nicht zwischendurch nochmal nachlegen muss.

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Wenn der Döbbekooche eine schöne Kruste hat ist er fertig. Das ist das wichtigste, denn die Kruste ist natürlich das Beste!

Serviert wird der Debbekooche häufig mit einem Kleks Apfelmus. Geht aber auch ohne 😉

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Guten Appetit!

Ihre IT BBQ Pitmaster

Aktuelle Bedrohungslage „Goldeneye“

08.12.2016
Allgemein, Netzwerktechnik, Security
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Infizierter PC

Infizierter PC

Seit dem 06.12.2016 verbreitet sich bei einer Vielzahl von Unternehmen der Verschlüsselungstrojaner „Goldeneye“. Wir haben den Trojaner mal gründlich unter die Lupe genommen und möchten unsere Erfahrungen mit Ihnen teilen.
Der Krypto-Trojaner ist getarnt als Bewerbungs-Mail und so geschickt gemacht, dass hier vermutlich jeder Personalmitarbeiter die angehangenen Dokumente aufrufen würde – zumal es einen Bezug auf aktuell ausgeschriebene Stellen des jeweiligen Unternehmens gibt!

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Die E-Mail enthält zwei Dateien, wie auf den Bildern oben zu erkennen ist. Die eine Datei ist eine harmlose PDF Datei, die keinerlei ausführbaren Code beinhaltet. Der eigentliche Trojaner wird durch ein Makro der Excel Datei eingeschleust. Hierbei wird der Benutzer dazu verleitet, die Makros zu aktivieren:
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Sobald die Makros aktiviert werden, ist es in aller Regel zu spät. Es werden anschließend zwei EXE-Dateien erzeugt. In unserem Test trat daraufhin ein Bluescreen auf, anschließend startete der Client neu und es wurde angeblich „Checkdisk“ ausgeführt. Tatsächlich jedoch werden die Dateien des Systems verschlüsselt und nach Abschluss wird folgendes deutlich:
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Die Herausgabe des Schlüssels für die Entschlüsselung wird mit Geld erpresst. Die Bezahlung soll über Bitcoins erfolgen, es werden umgerechnet ca. 940€ verlangt.

In einem konkreten Fall bei einem unserer Kunden konnten wir feststellen, dass auch dieser zum Ziel der Angreifer geworden ist. Glücklicherweise wurde bei genau diesem Kunden vor kurzer Zeit eine neue Sophos UTM mit Sandstorm Funktionalität implementiert, wodurch die Mails direkt am E-Mail Gateway abgefangen werden konnten. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keinerlei Signaturen für die Virenscanner des Gateways und des Endpoints, sodass die Mails auf den Rechner gelangt und höchstwahrscheinlich ausgeführt worden wären.

Bei einem Ausführungstest des Tojaners auf einem Client, der mit dem neuen Sophos Intercept X Endpoint Schutz ausgestattet war, stellte sich heraus, dass die Infektion nach Ausführung der Makros verhindert werden konnte. Es wurde sofort erkannt, dass die Excel Datei versucht ausführbare Dateien zu aktivieren.

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Die neuen Sophos Security Lösungen machen also durchaus Sinn und wir haben bereits einige Kunden damit zufrieden stellen können. Die meisten Hersteller liefern mittlerweile Signaturen für ihre Virenscanner. Hier muss dazu gesagt werden, dass die Dokumente immer wieder in anderer Form auftauchen, sodass ein signaturbasierter Virenscanner keinen ausreichenden Schutz darstellt.
Als zusätzlichen Schutz empfiehlt es sich Office Makros komplett zu deaktivieren und regelmäßig Backups durchzuführen.

Bei Fragen oder Unterstützung stehen wir gerne zur Verfügung.